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OLDIES: ROCK, BEAT, SOUL und BLUES

Am Anfang war das Pfarrheim
erstellt von Westdeutsche Zeitung - Susanne Böhling
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Benefizkonzert: Die Musik der 60er Jahre stand im Blickpunkt eines Abends im Forum Corneliusfeld.
 
Die Danders, zwar in die Jahre gekommen, heizten dem Publikum mächtig ein.
 
St. Tönis. Nass geschwitzt und überglücklich kommen die Danders kurz vor elf von der Bühne des Forums Corneliusfeld. Sie stellen den mittleren Teil bei der Party „Music Of The 60’s“ am Vorabend des Himmelfahrtstages.

Die Party war schon wenige Wochen nach Bekanntwerden des Termins ausverkauft. „Karneval waren alle weg“, sagt Harry Klupsch, der das Benefizkonzert auf die Beine gestellt hat. Unterstützt wird er dabei von der Prinzengarde und den blauen Husaren der Prinzengarde. Letztere übernehmen die Bewirtung. Anlass ist Klupschs 60. Geburtstag, der Erlös geht zugunsten des Beach Cafés der evangelischen Kirchengemeinde St. Tönis.
 
 „Die fördern junge Bands. Und wir alle haben damals in den 60er Jahren in irgendwelchen Pfarrheimen angefangen“, erklärt er den Zusammenhang.
Musik hat er in verschiedenen Bands gemacht. Seit 1997 ist er bei Feedback. Die haben den Beginn der Party bestritten. Volker Köchlin, Rüdiger Bogusch und Jürgen Hermanns sind außer Harry Klupsch mit dabei und sorgen für eine lockere Grundstimmung bei den Gästen, beschwören den Geist der Zeit, als man selbst noch jung war, ernten Applaus nach jeder Nummer.

Die Danders haben sich nach 36 Jahren musikalischer Abstinenz wieder zusammengetan, als vor genau einem Jahr im Seidenweberhaus die Party für die Taxi-Zwillinge Willi und Toni stieg. „Es war, als ob wir uns nie getrennt hätten“, schwärmt Siggi Kalus, der den Bass spielt.
 
Um die 60 sind er, Manfred Wolters, Beppo Spieks, Hans-Willi Weckes und Robbes Schröder heute, alle haben sich für den Auftritt zu den schwarzen Hosen schwarze Hemden mit einem dezenten weißen „the danders“ Schriftzug auf der rechten Seite zugelegt.
Viel zum Üben kommen sie nicht. Alle sind berufstätig, „ich bin die ganze Woche als Trainer für Autowerkstätten unterwegs“, Freitagabends wird geprobt, „da schalte ich dann ab“, sagt Siggi Kalus. Angekündigt wurden sie mit den Worten: „Das sind alles Hülser Jungs.“ Doch hinter dieser scheinbar so einfachen wie profunden Wahrheit verbarg sich eine glatte Lüge: Kalus und Wolters sind beide aus St. Hubert.

Die Stimmung steigert sich, sie spielen „I Can’t Stop Loving You“. Spätestens bei dieser Nummer wanderte früher beim Tanzen die Hand der Herren auf das verlängerte Rückgrat der Damen. Aber im Forum Corneliusfeld tanzen allenfalls zwei bis drei Paare am Rande des ansonsten bestuhlten Saales.

Den Höhepunkt des Abends bildete der Auftritt der Generals, bei denen Harry Klupsch ebenfalls mitspielt. Außerdem dabei: Wölfi Böblitz, Michael Fettweis, Rüdiger Bogusch, Peter Beecker, Waldo Karpenkiel sowie die Bläsergruppe aus Markus Scheltinga, Jueh Rosselbach und Holger Marg. Sie haben sich wieder in ihre an Sergeant Pepper erinnernden Kostüme geworfen, in denen sie immer wieder eine sehr gute Figur machen. Allmählich werden die St. Töniser richtig locker und feiern bis weit nach Mitternacht.

the danders 

are today

Hans-Willi Weckes - Leadguitar

Sigi Kalus - Bassguitar

Manfred Wolters - Rhytmusguitar

Hans Spicks - 2. Leadguitar

Peter Diessner - Drums